Kirche und Kirchengeschichte

Geschichtliches zur Pfarrkirche St. Matthias Grenderich (W.M.)

Bereits im 15. Jahrhundert befand sich eine Kapelle mit einer kleinen Sakristei auf der Wiese »Oben im Dorfe«. Sie war laut Chronik dem heiligen Matthias geweiht, der heute noch Schutzheiliger der Pfarrei Grenderich und deren Pfarrkirche ist. Im Jahre 1738 beschloss man mitten im Dorf den Bau einer neuen Kirche, da die Kapelle für die Bevölkerung zu klein wurde und darüber hinaus sehr baufällig war.
Als Ort für die neue Kirche wurde der Platz inmitten des Dorfes gewählt. Am 26. März 1747 wurde die Kirche von Weihbischof Nalbach von Trier konsekriert.
Seit dem Neubau der Kirche bestellten die Grendericher auf ihre Kosten einen Geistlichen, der den Gottesdienst hielt.

Nachdem die 1738 gebaute Kirche alt geworden war, ließen die Pfarrer Jacob Selkes (1823 – 1826) und Nikolaus Müller (1832 – 1833) zahlreiche Sanierungen durchführen. Die Kirche lag aber sehr tief und sowohl die Holzarbeiten als auch das Mauerwerk vermoderten.
Der Zustand verschlechterte sich in zunehmendem Umfang, so dass man sich zum Neubau entschloss. So wurde am 3. März 1870 mit dem Abbruch begonnen. Die Grundsteinlegung für die neue Kirche erfolgte am 04. Juli 1870 durch Herrn Dechant Thiel aus Mittelstrimmig.

Von 1870-1872 wurde nach Plänen des Kreisbaumeisters Schmitt aus Cochem die neue Kirche gebaut. Am 15.12.1872 erfolgte die Einsegnung der Kirche sowie der drei Glocken durch Dechant Thiel. Eine Orgel wurde 1904 von dem Orgelbauer Stockhausen aus Linz gefertigt. 2004 wurde der Chorraum umgestaltet.
Das Pfarrhaus von Grenderich wurde 1831 erbaut.

Weiterführende Seiten zu den Themen:

Ursprung, Entwicklung und Wandel der Pfarrei Grenderich

https://gemeinde-grenderich.de/grenderich-sollte-eine-musterkirche-bekommen/

Mehr und detailliertere Informationen finden Sie unter www.pfarreiengemeinschaft-blankenrath.de
unter > Pfarreien Grenderich

Statue des Schutzpatrons,
des Hl. Matthias
mit Reliquienschrein